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Gert Mittring, fünffacher Weltmeister im Kopfrechnen trug sich am 22. Januar in das Goldene Buch der Stadt Bonn ein, seiner Heimatstadt.
Gert Mittring ist Vizepräsident des Delphischen Rates Deutschland, ich war an diesem Tag sein Gast, extra aus Berlin angereist, das habe ich mir nicht nehmen lassen.
Bild rechts: Der große Mann an meiner linken Seite, dunkles Haar, das ist Gert Mittring. Rechts neben mir Oberstudienrat Siegfried Lange, ebenfalls Vizepräsident des Delphischen Rates. Rechts außen Dr. Wolfgang Heidrich, Vorstandsmitglied im Delphischern Rat.
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Düsseldorf, 13. November 2008
Presseinformation
"Der Traumzauberbaum" von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt erobert den "wilden Westen"
Auftakt: 13. Dezember 2008, Robert-Schumann-Saal, Düsseldorf
Nach 20 Jahren deutscher Einheit etabliert sich "Der Traumzauberbaum" endlich auch in den
sog. Alten Bundesländern. Der Traumzauberbaum mit seinen märchenhaften Geschichtenliedern
ist das wohl erfolgreichste Werk des Berliner Künstlerpaares Reinhard Lakomy und Monika
Ehrhardt. Mit seinem Vorweihnachtsprogramm "Weihnachtsluft im Traumzauberwald" kommt
er dieses Jahr erstmals in die Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Idee, diese neuartige Kunstform der Geschichtenlieder für Kinder auch hierzulande zu
etablieren, entstand durch die Freundschaft der Düsseldorfer Musikerin Cornelia Hornemann
mit der Schriftstellerin Monika Ehrhardt und ihrer gemeinsamen Arbeit im Delphischen Rat
Deutschland e. V. sowie die persönliche Überzeugung und Begeisterung für die Musik und
Texte der beiden Künstler.
Lesungen ein großer Erfolg
Auf ehrenamtlicher Basis hatte Cornelia Hornemann vor zwei Jahren bereits mehrere Lesungen
im Düsseldorfer Aquazoo und der Tonhalle organisiert, bei denen Monika Ehrhardt die
Geschichten rund um den Traumzauberbaum, das Moosmutzel, die wilde Traumlaus Agga
Knack und andere Figuren erzählte. Zuletzt begeisterte Monika Ehrhardt vom 20. – 22. Oktober
mit ihren Lesungen zahlreiche Kinder in mehreren Düsseldorfer Grundschulen und
Kindergärten unter anderem auch bei der AWO. Eine weitere Lesung findet am 16. November
2008 im Düsseldorfer Aquazoo statt.
Pädagogisch ohne Zeigefinger
Seit 1990 werden in fast allen Schulbuchverlagen Texte von Monika Ehrhardt gedruckt. Auch
gaben sich seither viele Kitas und Grundschulen bundesweit Namen aus den
Geschichtenlieder-Produktionen. Allein in Berlin gibt es einen Paule-Platsch-Kindergarten, drei
Traumzauberbaum-Kitas, eine Traumzauberbaum-Grundschule und eine Wolkenstein-
Grundschule. In Halberstadt (Sachsen-Anhalt) gibt es seit 1997 eine Reinhard-Lakomy-Schule,
2000 wurde eine weitere Schule in Cottbus (Brandenburg) nach dem bekannten Jazzpianisten
und Rockmusiker benannt. Den pädagogischen Anspruch unterstreicht die außerordentlich
erfolgreiche Premiere des Kinder-Musicals „Das blaue Ypsilon“ im September 1998 in Gießen,
eine Auftragsarbeit des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst des Bundeslandes Hessen.
Monika Ehrhardt inszenierte dieses Stück im Mai 2000 am Staatstheater Wiesbaden. Jüngstes
Projekt im pädagogischen Bereich ist eine Schulinszenierung in einer Thüringer Grundschule im
Juli 2008. Eine Düsseldorfer Grundschule wird im kommenden Schuljahr ein solches Projekt mit
Unterstützung von Musica elegante und Monika Ehrhardt erarbeiten.
Das Engagement der insgesamt siebenköpfigen Berliner Künstlertruppe ist insofern besonders
bemerkenswert, als sie bereits pro Jahr mehr als 100.000 Menschen mit ihren Aufführungen,
u. a. im Friedrichstadtpalast Berlin, erreichen sowie mehr als 2.000.000 CDs alleine vom
Traumzauberbaum verkauft haben. Nicht umsonst gehören die Geschichtenlieder, rund um
den Traumzauberbaum zum Inventar jedes Kinderzimmers in den sog. Neuen Bundesländern.
Und auch hierzulande finden sie allmählich immer mehr Anhänger. Jedes Geschichtenlied
bildet eine in sich geschlossene musikalische Geschichte, mal lustig, mal kindlich-kuschelig, mal
auch ein bisschen gruselig. Gleichzeitig fügen sie sich dann auch zu einem Großen Ganzen
zusammen.
Unterstützung durch Schirmherrn AWO
Unterstützt wird die Düsseldorfer Auftaktveranstaltung vom Delphischen Rat Deutschland e. V.
sowie der Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf (AWO) als Schirmherren. Das Kulturamt der
Landeshauptstadt hilft bei der Werbung durch Verteilung von Werbematerialien. Um den
lokalen Bezug bei der ersten Düsseldorfer Veranstaltung zu unterstreichen, konnten die Kinder
der Ballettschule Oberkassel unter Leitung von Marianne Herz zur Mitwirkung gewonnen
werden. Ähnliches ist für Aufführungen in anderen Städten vorgesehen.
Jetzt, da die ersten großen Termine im Robert-Schumann-Saal (Dezember 2008, 2009, 2010)
sowie im Krefelder Seidenweberhaus (2009, 2010) feststehen und sich 10 weitere Termine in
NRW für 2009 im fortgeschrittenen Planungsstadium befinden, gilt es, das Projekt "Der
Traumzauberbaum" bei Familien mit Kindern auch in den sog. Alten Bundesländern, bekannt
zu machen. Hoffentlich kann dann die Feststellung der FAZ aus dem Jahr 2004 endlich revidiert
werden:
"... Warum dieses Ensemble nicht durch ganz Deutschland tourt, warum Lakomy und sein
großartiges Gesamtwerk für Kinder ausschließlich im Osten Deutschlands bekannt ist, kann man
nach 15 Jahren deutscher Einheit nicht nachvollziehen." Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) 2004.
Lacky Lakomys Konzerte und meine Weihnachtsgeschichten
Lacky Lakomys Weihnachtskonzert im Kulturpalast Dresden (2500 Plätze) am 21.12. 08 ist so sehr ausverkauft, dass am gleichen Tag noch ein zweites stattfindet.
Der weihnachtliche Traumzauberbaum kommt dieses Jahr auch nach Düsseldorf, und zwar am 13. Dezember um 15.00 Uhr. Im Schumannsaal (900 Plätze) sind noch nicht alle Karten ausverkauft, das dauert in den alten Bundesländern halt noch ein bisschen länger.
Um den Traumzauberbaum bei den Kindern dort bekannt zu machen, bin ich durch etliche Kitas gezogen und habe den Kindern die Geschichte erzählt, mit großem Erfolg. Kinder sind Kinder, sie freuen sich auf Lacky und den Traumzauberbaum.
Die nächste Veranstaltung dieser Art mache ich am 16. 11. zusammen mit jungen Künstler und!! mit Nemo, dem Maskottchen vom Aquazoo im Aquazoo Düsseldorf.
Gesagt, getan:
--> Moni im Aquazoo und die Katze Mary Lou aus dem Traumzauberbaum war auch dabei.
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Lacky Lakomy und ich brachten das Boot von der Müritz herun-
ter nach Berlin zum Einwintern und für fällige Reparaturen.
3 Tage dauert so eine Tour, durch herrliche Landschaften Mecklenburgs und Branden-
burgs. Das Herbstswetter war uns milde gesonnen, da ent-
stand dieser Text: |
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Einwintern
Das Jahr schwimmt davon,
auf der Havel hinunter,
so wolkenverhangen das seenreiche Land,
in Stille getaucht und in Anmut gebannt,
die goldenen Blätter gehen
gehn langsam unter.
Es gähnen die Schleusen,
der Nachmittag neigt sich
und lehnt sich so müd` an den Abend an,
auf letzter Fahrt noch ein Boot und ein Mann,
he, Bootsmann beeil dich,
die Nebelfrau zeigt sich.
Die Welt geht ganz sachte,
ihr Lärmen gemindert,
die Bootsschuppen schließen die Tore zu,
dahinter der Sommer in guter Ruh,
in Segeln verborgen
ein Traum eingewintert.
Monika Ehrhardt, 14.10. 2008 auf der Havel bei Fürstenberg
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